{"id":603,"date":"2015-04-17T17:16:03","date_gmt":"2015-04-17T17:16:03","guid":{"rendered":"http:\/\/gedankenschuppen.de\/?p=603"},"modified":"2015-12-26T22:20:43","modified_gmt":"2015-12-26T22:20:43","slug":"beruf-und-qualifikation-zur-ueberbewertung-des-universitaetsstudiums","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/gedankenschuppen.de\/?p=603","title":{"rendered":"13.- Zur \u00dcberbewertung des Universit\u00e4tsstudiums"},"content":{"rendered":"<p>In den meisten K\u00f6pfen und in unserem Bildungssystem werden Berufe mit akademischem Abschluss h\u00f6her gesch\u00e4tzt als Berufe, die kein Abitur und Studium, sondern einen Realschulabschluss und handwerkliche Ausbildung voraussetzen. Zurzeit machen etwa 50% der Schulabg\u00e4nger ein Abitur (das ist eine Verdoppelung der Abiturientenquote seit dem Jahr 2000) und studieren \u2013 mit dem Ergebnis, dass sehr viele frisch gebackenen Akademiker aus den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften in ihrem Fach keine Anstellung finden, bei der sie genug verdienen, um eine Familie gr\u00fcnden und ern\u00e4hren zu k\u00f6nnen. Und in den handwerklichen Berufen herrscht Fachkr\u00e4ftemangel.<\/p>\n<p>Viele Eltern sind von einer panikartigen Vorstellung befallen: wenn ihre Kinder kein Abitur und Studium vorweisen k\u00f6nnen, sind sie sp\u00e4ter im h\u00e4rter gewordenen Konkurrenzkampf um gut bezahlte Arbeitspl\u00e4tze benachteiligt. Daraus folgt: <strong>Viele Kinder werden schon in der Grundschule von ihren Eltern unter Druck gesetzt, gute Noten mit nach Hause zu bringen<\/strong>, damit sie es aufs Gymnasium schaffen. Dieser Leistungsdruck in fr\u00fchen Jahren richtet psychische Sch\u00e4den an, von denen wir uns gar keine Vorstellungen machen k\u00f6nnen. Sie sind wissenschaftlich kaum untersucht.<\/p>\n<p>Leider beziehen sich die Eltern teilweise auf reale Bedingungen, jedenfalls, wenn wir uns die beruflichen Aussichten <strong>im \u00f6ffentlichen Dienst<\/strong> vor Augen f\u00fchren. Dort gilt der Schulabschluss und viel zu wenig die pers\u00f6nliche Leistungsf\u00e4higkeit als Kriterium f\u00fcr Bezahlung und Fortkommen. <strong>In der Privatwirtschaft ist es sehr viel einfacher, sich nach Leistung zu qualifizieren.<\/strong> Wer einen handwerklichen Beruf erlernt hat, verdient sehr oft wesentlich mehr als ein Gleichaltriger, der akademisch ausgebildet ist. Zahlen dazu sind in dem Buch von <strong>Nida-R\u00fcmelin \u201eDer Akademisierungswahn\u201c<\/strong> (2014) zu finden.<\/p>\n<p>In einem Interview der FAZ (17.4.2015) erl\u00e4utert Nida-R\u00fcmelin die Botschaft seines Buches: \u201eWieso soll man es abwerten, wenn jemand praktische oder k\u00fcnstlerische Talente an sich entdeckt und entwickelt? Unsere Schulen vernachl\u00e4ssigen das aber. Sie sind einseitig auf das Kognitive und die meist nur kurzfristige Wissensakkumulation orientiert, das \u00c4sthetische, das Technische, das Soziale kommt zu kurz\u201c. <strong>Er fordert \u201egleichen Respekt vor allen Talenten\u201c<\/strong>. <strong>Jede Begabung sei gleichwertig.<\/strong> \u201eEine Elektrotechnikerin verdient die gleiche Anerkennung wie ein Professor oder ein Manager oder eine Erzieherin\u2026Wir m\u00fcssen uns schon die Frage stellen: Macht eine Erzieherin einen wichtigen Job? Ja! \u00dcbt sie eine qualifizierte T\u00e4tigkeit aus? Ja! Brauchen wir diesen Beruf? Ja! Wie kommen wir dann dazu, sie so miserabel zu bezahlen, dass eine Erzieherin sich eine Stadt wie M\u00fcnchen praktisch nicht leisten kann und wir entsprechend einen gro\u00dfen Arbeitskr\u00e4ftemangel in diesem Bereich in den Gro\u00dfst\u00e4dten haben?\u201c<\/p>\n<p>Die <strong>Tageszeitung (TAZ)<\/strong> wendet <strong>gegen<\/strong> Nida-R\u00fcmelins Warnung vor einer \u00dcberbewertung des Universit\u00e4tsstudiums ein: Wenn er konstatiere \u201eDie Krise der beruflichen Bildung ist vor allem eine Krise der Anerkennungskultur\u201c, mache er es sich zu einfach. Der TAZ-Autor verweist als Gegenargument auf das Einkommen und die Karrierechancen einer Erzieherin und einer Lehrerin: \u201eDie Erzieherin bekommt, sofern sie im \u00f6ffentlichen Dienst angestellt ist, ein Einstiegsgehalt von 2.311,21 Euro. Die ebenfalls angestellte Grundschullehrerin startet in der Tariftabelle der L\u00e4nder mit 2.787,69 Euro. Die Gehaltsunterschiede werden mit der Zeit gr\u00f6\u00dfer, nach f\u00fcnf Jahren verdient die Lehrerin nicht mehr nur rund 440 Euro, sondern bereits 625 Euro mehr als ihre Kollegin. Beide betreuen dieselben Kinder, die Gehaltsunterschiede sind in erster Linie auf Unterschiede in der Qualifikation zur\u00fcckzuf\u00fchren. Die Lehrerin hat studiert, die Erzieherin nicht. Die Lehrerin kann mal Schulleiterin werden, nicht die Erzieherin.\u201c<\/p>\n<p>Diesen Hinweis verstehe ich allerdings nicht wie der TAZ-Autor als Gegenbeispiel, sondern als Best\u00e4tigung dessen, was Nida-R\u00fcmelin anprangert: <strong>die falschen Anreize, die der \u00f6ffentliche Dienst setzt<\/strong> \u2013 mit dem Ergebnis, dass auch junge Leute an die Universit\u00e4ten streben, deren St\u00e4rken weniger im Kognitiven als im Handwerklichen liegen.<\/p>\n<p>Der TAZ-Autor meint, Nida-R\u00fcmelins Pl\u00e4doyer f\u00fcr eine erneute Hinwendung zur Berufsausbildung lese sich wie eine Streitschrift f\u00fcr die Universit\u00e4t der Wenigen, frei nach dem <strong>Motto: \u201eSchuster, bleib bei deinen Leisten!\u201c<\/strong> Dies halte ich allerdings f\u00fcr eine Fehldeutung der berechtigten Warnung vor dem Akademisierungswahn. Hochwertige Bildung und Ausbildung sind nach meinem Verst\u00e4ndnis nicht auf die akademische (auf kognitive F\u00e4higkeiten bezogene) Qualifizierung begrenzt, sondern k\u00f6nnen auch auf die Weiterentwicklung handwerklicher, emotionaler und k\u00fcnstlerischer Eigenschaften und F\u00e4higkeiten bezogen werden.<\/p>\n<p>Das f\u00e4llt den meisten von uns allerdings schwer, weil wir gewohnt sind, den Akademiker f\u00fcr kl\u00fcger zu halten als den Handwerker, wobei \u201ekl\u00fcger\u201c mit \u201eintelligenter\u201c gleichgesetzt wird. Diesem Irrtum liegt eine in den letzten zwei Jahrhunderten gewachsene <strong>Tradition der \u00dcberbewertung des theoretischen gegen\u00fcber dem praktischen Wissen<\/strong> zugrunde. Wir wissen inzwischen: <strong>Ein kluger Mensch<\/strong> <strong>ist nicht einer, der einseitig mit intellektuellen F\u00e4higkeiten<\/strong> (besonders gut entwickelter sprachlicher oder mathematischer Kompetenz) <strong>punktet<\/strong>, sondern einer, der in seinem privaten und beruflichen Leben schwierige Situationen meistern kann, und dazu geh\u00f6ren neben intellektuellen Basiskompetenzen auch andere &#8211; emotionale, soziale und praktische \u2013 F\u00e4higkeiten, Begabungen, Eignungen.<\/p>\n<p>Als bildungspolitischer Nicht-Fachmann denke ich, dass sich der Akademisierungswahn von selbst erledigen wird, allerdings nur, <strong>wenn der Markt<\/strong> \u2013 das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage \u2013 <strong>st\u00e4rker zur Geltung kommt<\/strong>. Dessen Regeln setzen sich nur bei verst\u00e4rktem Wettbewerbsdruck durch, bei dem sich ein Unternehmen auf Dauer keine Fehlbesetzungen leisten kann. Dass der Wettbewerbsdruck auch eine (vermeidbare) fatale Seite hat, werde ich noch am Schluss meiner \u00dcberlegungen thematisieren.<\/p>\n<p>Die Fixierung auf akademische Abschl\u00fcsse (zum Beispiel im \u00f6ffentlichen Dienst) bringt auf Dauer nicht nur wirtschaftliche Nachteile, sondern wird auch aus Gr\u00fcnden der Gerechtigkeit nicht mehr so einfach hingenommen werden. Warum soll jemand, der ohne akademischen Abschluss mehr leistet als sein akademisch ausgebildeter Kollege, weniger Geld verdienen und weniger Aufstiegschancen haben als sein Kollege mit Universit\u00e4tsabschluss? Wie gesagt, schon heute verdienen Handwerker oft mehr als Akademiker.<\/p>\n<p>Ich sehe allerdings <strong>zwei Hindernisse<\/strong>, die diesem notwendigen Wandel entgegenstehen. Das ist erstens die <strong>Tr\u00e4gheit des \u00f6ffentlichen Dienstes<\/strong>, der eine Bewertung von Dienststellen nach \u00fcberkommenem Schema F vorzieht, weil der Erfolg in diesem T\u00e4tigkeitsbereich nicht nach \u00f6konomischer Effizienz bemessen werden kann. Das zweite Hindernis liegt in der <strong>Schwierigkeit<\/strong>, im Rahmen einer arbeitsteilig erbrachten Leistung <strong>die unterschiedlichen Teilleistungen miteinander zu vergleichen<\/strong>. Jeder im Team tut was er kann, indem er seine Teilaufgabe l\u00f6st, die ebenso wichtig ist wie alle anderen Teilaufgaben. Wenn hier eine unterschiedliche Bezahlung plausibel begr\u00fcndet werden kann, dann nur nach dem <strong>Kriterium der Knappheit<\/strong>: ben\u00f6tigte F\u00e4higkeiten, die selten vorkommen, werden besonders gut bezahlt. Und diese Seltenheit kann bedingt sein entweder durch eine besonders hervorragende Begabung auf dem gefragten Gebiet oder durch eine spezielle Ausbildung, die genau auf die geforderte Leistung zugeschnitten ist und gleichzeitig relativ selten absolviert worden ist.<\/p>\n<p>F\u00fcr jeden jungen Menschen stellt sich schon als Sch\u00fcler die sehr schwierige Frage, ob er sp\u00e4ter studieren oder eine Lehre machen will. Da heute leider noch die akademische Laufbahn ein h\u00f6heres Prestige besitzt, wird er sich zun\u00e4chst bem\u00fchen, die Voraussetzungen f\u00fcr ein Studium zu erf\u00fcllen. Er wird also das Abitur anstreben. <strong>Wenn er merkt, dass er es nicht schafft, wird er sich als Versager empfinden<\/strong> \u2013 und auch f\u00fcrchten, in den Augen der akademisch geschulten Freunde an Ansehen zu verlieren. Es geht dabei nicht in erster Linie um das Einkommen, sondern vor allem um <strong>das Ansehen in der Gruppe<\/strong>, der er sich zugeh\u00f6rig f\u00fchlt. Er muss sich also um einen anderen Freundeskreis bem\u00fchen, in dem Abitur und Studium kein nennenswertes Kriterium f\u00fcr die Position in der Gruppe darstellen.<\/p>\n<p>Ein Gesichtspunkt sei hier noch angesprochen, der nichts mit dem Unterschied von akademischer und beruflicher Ausbildung zu tun hat, sondern mit der Bewertung beruflicher Arbeit \u00fcber deren Entlohnung. Wenn diese Bewertung leistungsbezogen sein soll (daf\u00fcr pl\u00e4diere ich), dann darf diese <strong>Bewertung nicht durch einen \u00fcbersteigerten Wettbewerb verzerrt<\/strong> werden. Was meine ich damit?<br \/>\nIch denke an den ungez\u00fcgelten Markt und seine unerw\u00fcnschten Auswirkungen auf die Bewertung von beruflicher Leistung. <strong>Ein Grundproblem sehe ich in der<\/strong> <strong>irrational gro\u00dfen Spreizung der Einkommen<\/strong>. Extrem hohe Einkommen sind ebenso wenig mit Leistung begr\u00fcndbar wie extrem niedrige Einkommen. Gemessen an der Leistung ist nicht nachvollziehbar, dass sich die monet\u00e4re Bewertung der Arbeit (Einkommen pro Zeiteinheit) zweier Personen mehr als um das Zehnfache unterscheidet. Mein Vorschlag: Die Spreizung der Einkommen sollte per Gesetz gedeckelt werden, etwa so: in einem Unternehmen darf die h\u00f6chste Bezahlung pro Stunde Arbeitseinsatz nicht h\u00f6her sein als das Zehnfache des niedrigsten Stundenlohns.<\/p>\n<p>Die einzige (wenn auch sehr schwerwiegende) Schwierigkeit, die dem Funktionieren dieser Regel entgegensteht, ist die Begrenzung der G\u00fcltigkeit dieser Regel auf das Land, in dem diese Regel verbindlich ist. Denn Menschen, die in einem anderen Land sehr viel mehr Geld verdienen k\u00f6nnen als im eigenen Land, w\u00fcrden wohl in sehr vielen F\u00e4llen dorthin auswandern. Daher stellt sich die Frage, <strong>ob wir in kauf nehmen wollen, dass der eigenen Volkswirtschaft extrem hoch bezahlte Spezialkr\u00e4fte verloren gehen.<\/strong> An der mehrheitlich gegebenen Antwort auf diese Frage ist k\u00fcrzlich in der Schweiz ein Volksbegehren, das die Gehaltsunterschiede auf den Faktor zw\u00f6lf begrenzen wollte, gescheitert. <strong>Ich meine, wir k\u00f6nnten auf Leute verzichten, deren Arbeitsmotivation so viel mehr durch Geld als durch ihre beruflichen Aufgaben bestimmt ist.<\/strong> Man k\u00f6nnte eine teure Spezialausbildung an die Bedingung kn\u00fcpfen, dass der Ausgebildete nach Beendigung seiner beruflichen Ausbildung oder seines Studiums seinen Beruf mindestens zehn Jahre im eigenen Land aus\u00fcbt oder die f\u00fcr seine Ausbildung ausgegebene Summe an den Staat zur\u00fcckzahlt.<\/p>\n<p>Am Schluss m\u00f6chte ich noch eine grunds\u00e4tzliche Bemerkung zur Bildung und Ausbildung machen, damit das bisher Gesagte nicht missverstanden wird. <strong>Die gern synonym verwendeten Begriffe &#8222;Bildung&#8220; und &#8222;Ausbildung&#8220; setzen unterschiedliche Akzente.<\/strong> W\u00e4hrend die Ausbildung auf die Anwendung von Wissen zur Bew\u00e4ltigung beruflicher Anforderungen abhebt, hat Bildung eine \u00fcber solche Zweckbestimmung weit hinausreichende Bedeutung: die Entwicklung der Pers\u00f6nlichkeit durch Herausbildung eines (selbst)kritischen Denkens und Urteilens, also einer F\u00e4higkeit, die den Charakter eines Menschen formt. Kritisches Denken und Urteilen ist mehr als eine rein rationale Verarbeitung von Informationen, denn es bezieht auch die Bewertung von Informationen ein, also Gef\u00fchle (wie Anteilnahme, Mitgef\u00fchl) und moralische Ma\u00dfst\u00e4be (wie Gerechtigkeit und R\u00fccksicht). Hier ist also der &#8222;ganzheitliche Mensch&#8220; gefordert, der Stellung bezieht und sich bem\u00fcht, diese nach bestem &#8222;Wissen und Gewissen&#8220; zu begr\u00fcnden.\u00a0\u00a0 <a title=\"0.- Inhaltsverzeichnis\" href=\"http:\/\/gedankenschuppen.de\/?p=220\">zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den meisten K\u00f6pfen und in unserem Bildungssystem werden Berufe mit akademischem Abschluss h\u00f6her gesch\u00e4tzt als Berufe, die kein Abitur und Studium, sondern einen Realschulabschluss und handwerkliche Ausbildung voraussetzen. 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